Ein Engel.

Julia hat mir heute den Tag gerettet. Kenn Ihr das, wenn Tage so verquer, träge und grau beginnen? Wenn das überhaupt nichts mit dem Wetter zu tun hat? Und auch sonst nichts passiert ist, was dafür verantwortlich gemacht werden könnte?
Wenn man sich ins Bad schleppt und sich schon während des Zähneputzens überlegt, wie wunderbar sich das anfühlen wird, abends wieder ins Bett zu kriechen? Genau so einer war heute.
Zum Glück kann ich diese Tage an einer Hand abzählen und sie kommen selten vor. Meist hab ich schon während des Aufwachens tausend Ideen. Gedanken. Projekte und Dinge auf die ich mich so freue, dass ich keine Sekunde länger liegen bleiben will.
Umso schlimmer ist es dann, wenn mir so gar nichts einfallen will, warum ich heute aufstehen sollte. Was da genau mit meinem Synapsen falsch läuft – ich weiß es nicht. Denn auch heute gibt es sicher unzählige erlebenswerte Momente. Manchmal will mein Unterbewusstsein sie einfach nicht sehen. Zumindest nicht gleich.

Wie dem auch sei. Ich hab mich trotzdem rausgeschleppt. Hilft ja nichts. Ein bisschen missmutig in meinem Mails gekramt und mit überlegt ob ich jetzt zuerst eine Kolumne schreibe oder lieber Menschen anrufe. Mochte ich beides nicht. Und wenn ich nicht mag, bin ich nicht gut.

Dann fliegt mir DAS zu: Julia singt eine wunderschöne Interpretation von „Angel“. Zum darin versinken. Und während ich das höre, bin ich plötzlich wieder die Alte und weiß nicht, was von meinen tollen Sachen ich jetzt zuerst anpacken will – am liebsten alle auf einmal!

Danke Julia, für’s Aufknoten meiner verfilzten Synapsen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s